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Für iPad und iPhone

Die Uhr lesen lernen.
In Ruhe.

Zeigerheld ist eine App für iPad und iPhone, mit der Kinder von fünf bis elf Jahren die analoge Uhr lernen. Kein Punktestand, keine Bestenliste, keine Belohnungsschleife. Nur ein Ziffernblatt, eine Frage und so viel Zeit, wie das Kind braucht.

Einmalkauf ohne Abo · keine In-App-Käufe · keine Werbung · kein Zugriff aufs Internet

Ziffernblatt, das die aktuelle Uhrzeit zeigt123456789101112
  • Punkte
  • Sterne
  • Bestenlisten
  • Tagesserien
  • Herzen
  • Timer
  • Werbung
  • Abo
  • In-App-Käufe
  • Zugriff aufs Internet

Nichts davon fehlt aus Versehen. Alles davon lenkt von der einen Sache ab, um die es geht: die Zeiger zu verstehen.

Etwas zu sammeln gibt es trotzdem: zwanzig Karten, jede mit einer Uhr aus der Geschichte oder aus dem Alltag und einer kurzen Erklärung, wie sie die Zeit misst. Für jede der vierzehn Stationen gibt es eine Karte; die übrigen sechs kommen dazu, wenn das Kind nach der letzten Station weiterübt.

Die Idee

Uhrlesen ist kein Spiel, das man gewinnt

Uhrlesen heißt übersetzen: von der Stellung der Zeiger in Worte. Das ist schwerer, als Erwachsene es in Erinnerung haben. Dieselbe Ziffer bedeutet zweierlei: Die „2“ heißt beim kurzen Zeiger „zwei Uhr“ und beim langen „zehn Minuten“. Wer an dieser Stelle hängt, dem hilft kein zusätzlicher Stern.

Die Zeiger können sich nicht widersprechen

Die App merkt sich eine Uhrzeit und stellt beide Zeiger danach. Eine Stellung, die es gar nicht gibt, kann so nicht entstehen. Und eine richtige Antwort scheitert nicht daran, dass ein Zeiger ein paar Grad danebenstand.

Farbe bedeutet etwas

Der Stundenzeiger ist terracotta, der Minutenzeiger petrol – und die Ringe, auf denen sie laufen, ebenso. Es sind genau zwei Farben, und beide tragen eine Bedeutung. Länge, Position und Farbe geben dieselbe Auskunft. Wer Farben nicht unterscheiden kann, erkennt die Zeiger deshalb trotzdem.

Nur zeigen, was gebraucht wird

Ein Ziffernblatt mit sechzig Strichen hilft niemandem, der gerade lernt, was die volle Stunde ist. Die Skala wächst mit dem Lernstand. Was nichts zur Aufgabe beiträgt, kostet nur Aufmerksamkeit, und die fehlt dann beim Lernen.

Weiterkommen heißt können

Es gibt keine Punktzahl, die man sammelt. Damit eine Station als geschafft gilt, muss zweierlei stimmen. Erstens: Das Kind muss sie geübt haben, je nach Station achtzehn bis dreißig Aufgaben. Zweitens: Von den letzten fünf Aufgaben müssen vier ohne Hilfe der App richtig gewesen sein.

Auf den meisten Stationen gibt es zwei Aufgabenarten, die Uhr ablesen und die Uhr stellen. Dann muss die zweite Bedingung in beiden erfüllt sein. Bei „Morgens und abends“ müssen sogar alle fünf stimmen, weil es dort nur zwei Antwortmöglichkeiten gibt und Raten sonst zu oft durchkäme.

Wird ein Kind später unsicher, blendet die App die Hilfen von selbst wieder ein, etwa die Minutenzahlen auf dem äußeren Ring. Das geschieht ohne Kommentar und ohne rotes Kreuz. Eine Hilfe ist ein Angebot, kein Urteil.

Der Lernweg

14 Stationen, eine Reihenfolge

Keine Verzweigungen, keine Abkürzungen, keine Weltkarte, auf der man sich verläuft. Ein Weg, der dort anfängt, wo ein Kind steht, und Schritt für Schritt weitergeht. Die Jahresangaben sind typische Zeiträume, an denen niemand gemessen wird. Bei der letzten Station steht keine Jahreszahl: Sie ist dran, wenn alles davor sitzt.

Vorausgesetzt wird etwas, das nicht auf der Uhr steht: bis zwölf zählen. Viele Aufgaben kommen ohne Lesen aus – auf einen Zeiger tippen, die Uhr auf eine Zeit stellen, unter mehreren Ziffernblättern das passende suchen. Daneben gibt es ab „Volle Stunden“ Aufgaben, deren Antwortmöglichkeiten ausgeschriebene Uhrzeiten sind; die muss ein Kind lesen können.

  1. 5 bis 6 Jahre

    Die Uhr als Gegenstand

    Bevor es um Uhrzeiten geht, muss klar sein, was da überhaupt zu sehen ist: zwei Zeiger, die sich unterscheiden, und ein Ring aus Zahlen.

    • Zeiger unterscheiden
    • Zahlen finden
  2. 6 bis 9 Jahre

    Volle und halbe Stunden

    Bei der vollen Stunde sagt der kurze Zeiger die Antwort; der lange steht dabei immer auf der Zwölf. Dann kommt die erste Zeitspanne – von zwei bis fünf Uhr sind drei Stunden – und danach die halbe Stunde.

    • Volle Stunden
    • Zeitspannen in Stunden
    • Halbe Stunden
  3. 7 bis 9 Jahre

    Der Minutenzeiger kommt dazu

    Jetzt bedeutet dieselbe Zahl zweierlei: Die 4 heißt vier Uhr und zwanzig Minuten. Dabei hilft das Zählen in Fünferschritten. Bei „Viertel nach“ und „Viertel vor“ nennt das Kind zum ersten Mal keine Minutenzahl, sondern ein Wort.

    • Fünferschritte
    • Viertelstunden
    • Vor und nach
  4. 9 bis 11 Jahre

    Genau und in jedem Format

    Minutengenaues Ablesen, längere Zeitspannen und die Übersetzung zwischen Ziffernblatt, Digitalanzeige und 24-Stunden-Zählung.

    • Minutengenau
    • Zeitspannen mit Minuten
    • Analog und digital
    • Morgens und abends
    • 24 Stunden
  5. Zum Schluss

    Zeit im Alltag

    Jetzt zählt, was das Kind mit der Uhr anfängt: Reicht die Zeit noch? Wann müssen wir los? Wie lange dauert das?

    • Zeit im Alltag

Das Ziffernblatt wächst mit

Dieselbe Uhr an vier Stellen des Lernwegs. Striche und Zahlen kommen erst dazu, wenn das Kind sie für die Aufgabe braucht, und verschwinden wieder, wenn es sie nicht mehr braucht.

  • Am Anfang

    Zwei Zeiger und die zwölf Zahlen, sonst nichts. Keine Striche, solange die Frage nur lautet: Welcher ist welcher?

  • Mit den Stunden

    Sobald die volle Stunde abgelesen wird, kommen zu den Zahlen die zwölf Striche. Sie zeigen, wo der kurze Zeiger gerade steht.

  • Mit den Fünferschritten

    Zu den Stundenzahlen tritt der äußere Ring mit den Minutenzahlen. Einzelne Minutenstriche fehlen hier noch: Abgelesen wird in Fünferschritten, Zwischenwerte kommen noch nicht vor.

  • Minutengenau

    Beim Ablesen stehen jetzt alle sechzig Striche da, und die Minutenzahlen sind weg: Wer die Minute genau angeben soll, zählt vom nächsten Fünferstrich aus weiter. Beim Stellen bleiben die Zahlen stehen, denn eine Zeit selbst einzustellen ist eine andere Aufgabe, als eine abzulesen.

In der App

Ein Bildschirm, eine Frage

Kein Menü, aus dem erst etwas ausgewählt werden muss. Kein Maskottchen neben dem Ziffernblatt. Die Uhr ist der Held des Bildschirms, alles andere tritt zurück – auf dem iPad wie auf dem iPhone.

Die Übungsansicht auf dem iPad: die Stufe „Fünferschritte“, die Frage „Wie spät ist es?“, ein Ziffernblatt auf Viertel nach sieben und vier Antwortkacheln, jede mit Wortform und Uhrzeit.

Sprache, die stimmt

Keine Ansage wird auf dem Gerät erzeugt. Jede Uhrzeit ist als Ganzes aufgenommen: „halb zwölf“ liegt als eine Aufnahme vor. Genau daran scheitern Vorleseprogramme – in anderen Apps ist daraus schon „halb Zwölfter“ geworden. Aufgenommen sind auch beide Sprechweisen: „Viertel vor vier“ ebenso wie „dreiviertel vier“. Welche davon gesprochen und angezeigt wird, wählt man bei der Einrichtung, je nachdem, wo ein Kind aufwächst.

Fehler sind Information

Die falschen Antwortmöglichkeiten sind keine Zufallszahlen, sondern benannte Denkfehler. „Halb zwölf“ heißt 11:30, viele Kinder tippen auf 12:30. Der kurze Zeiger steht kurz vor der Acht, das Kind liest schon acht. Der lange Zeiger steht auf der Vier, das Kind sagt „vier Minuten“ statt zwanzig. Wer dreimal denselben Fehler wählt, macht ihn nicht aus Versehen – und die App kann sagen, welcher es ist.

Auch wenn es an der Mathematik liegt

Manchmal scheitert eine Uhraufgabe gar nicht an der Uhr, sondern an der Fünferreihe. Dann ist mehr Uhrübung das Falsche. Die App erkennt das am wiederkehrenden Fehler und schiebt vier kurze Rechenaufgaben ohne Ziffernblatt ein, statt die nächste Uhraufgabe nachzulegen.

Was daneben steht

Die Übung ist der Ort, an dem ein Kind fast seine ganze Zeit verbringt. Was daneben liegt, ist schnell aufgezählt.

Die Einführung „Die Uhr kennenlernen“, Kapitel 2 von 5: Auf dem Ziffernblatt ist der kurze Zeiger hell hervorgehoben, darunter steht „Tippe den kurzen Zeiger an.“

Erst zeigen, dann üben. Vier bis fünf Kapitel, die erklären, was eine Uhr ist: das Ziffernblatt, der kurze Zeiger, der lange Zeiger, wie beide zusammengehören und, wenn so eingestellt, die Zählung bis vierundzwanzig. Das Kind tippt dabei selbst mit. Für den Lernstand zählt nichts davon, und die Einführung lässt sich jederzeit wieder aufrufen.

Deine Abzeichen: „Alle 20 Uhren gesammelt!“, darunter ein Gitter aus Karten, das mit Sonnenuhr, Sanduhr, Wasseruhr und Kerzenuhr beginnt – jede mit einer kurzen Erklärung und einem Knopf „Weiterlesen“.

Zwanzig Zeitmesser. Wie misst eine Wasseruhr die Zeit? Und wie eine Kerze? Jede Karte beantwortet das in zwei Sätzen, die ein Kind allein lesen kann – von der Sonnenuhr bis zur Atomuhr.

Der Elternbereich: oben die Profilliste mit „Weiteres Kind hinzufügen“, darunter „Lernstand – 3 von 14 Schritten sicher“ und die Stationen untereinander, die ersten drei als „sicher“, die übrigen als „kommt noch“.

Für Eltern, nicht fürs Kind. Davor liegt eine Sperre: Auf dem Bildschirm steht eine Zahl in Worten, etwa „achtundvierzig“, und eingetippt werden muss 48. Dahinter steht der Lernstand: was sicher sitzt und was noch kommt, ohne Note und ohne Vergleich mit anderen Kindern.

Zeitspannen sieht man besser, als man sie rechnet

Die Frage nach der Dauer – „wie lange noch?“, „wie lange hat das gedauert?“ – steht im bayerischen LehrplanPLUS schon in der Jahrgangsstufe 1/2 gleich neben dem Ablesen. Zu Hause wird sie sogar häufiger gestellt als die nach der Uhrzeit. Die App stellt sie auf zwei Arten, und in beiden sieht man die Antwort, bevor man sie rechnet.

Wie viel Zeit ist vergangen?

10:20 bis 11:45. Die Leserichtung ist die Zeitrichtung: was links steht, war zuerst.

Was dauert länger?

9:35 bis 11:50

10:35 bis 11:55

Zwei Stunden fünfzehn gegen eine Stunde zwanzig. Wer das rechnet, muss mehrfach über die volle Stunde hinweg zählen. Als Stück auf dem Ziffernblatt sieht man es dagegen sofort. Das Stück zeichnet der kurze Zeiger: Er braucht für zwölf Stunden genau eine Runde.

Auf dem Gerät

Es gibt nichts zu übertragen

Zeigerheld greift nicht auf das Netz zu. Nicht beim Start, nicht im Hintergrund, nicht heimlich nachts. Es gibt kein Konto, keine Anmeldung, keine Analyse, keine Werbung und keine Kaufaufforderung in der App.

Der Lernstand liegt auf dem Gerät. Der Name, den ein Kind eingeben kann, ist freiwillig und bleibt dort.

  • Kein Zugriff aufs Internet
  • Kein Konto, keine Anmeldung
  • Keine Analyse, kein Tracking
  • Keine Werbung
  • Keine In-App-Käufe

Ratgeber

Was beim Uhrlernen wirklich hilft

Alles, was ich beim Bauen der App über das Uhrlesen gelernt habe – frei zugänglich, auch ohne die App.

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Fragen

Kurz beantwortet

Etwas offen geblieben? Auf der Support-Seite stehen weitere Antworten – und die Adresse, unter der Sie mich erreichen.

Für welches Alter ist Zeigerheld gedacht?

Für Kinder von etwa fünf bis elf Jahren. Der Lernweg beginnt damit, die beiden Zeiger überhaupt zu unterscheiden, und endet bei der Station „Zeit im Alltag“. Welche Station dran ist, hängt davon ab, was das Kind schon kann: Erst wenn die Station davor geschafft ist, kommt die nächste.

Muss mein Kind schon lesen können?

Zum Anfangen nicht. Auf den ersten beiden Stationen tippt das Kind direkt auf einen Zeiger oder eine Zahl des Ziffernblatts. Auch danach kommen viele Aufgaben ohne Lesen aus: die Uhr auf eine Zeit stellen, unter mehreren Ziffernblättern das passende suchen, auf dem Minutenring tippen, die passende Digitalanzeige suchen. Daneben gibt es ab „Volle Stunden“ Aufgaben, bei denen die Antwortmöglichkeiten ausgeschriebene Uhrzeiten sind – die muss ein Kind lesen. Die Frage liest die App vor, die Antwortmöglichkeiten daneben nicht. Die eigentliche Voraussetzung ist eine andere: bis zwölf zählen. Später kommen weitere Rechenfertigkeiten dazu, etwa eine Vorstellung von Hälfte und Viertel und die Fünferreihe bis 60.

Braucht die App eine Internetverbindung?

Nein. Zeigerheld greift überhaupt nicht auf das Netz zu – auch nicht im Hintergrund. Alle Ansagen und Aufgaben sind Teil der App. Sie funktioniert im Flugzeug genauso wie zu Hause.

Welche Daten sammelt die App?

Keine. Die App kommt ohne Konto, ohne Anmeldung und ohne jede Form von Analyse aus. Der Lernfortschritt bleibt auf dem Gerät. Auch der Name, den ein Kind beim Start eingeben kann, ist freiwillig und verlässt das Gerät nicht.

Was kostet Zeigerheld?

Zeigerheld kostet einmalig, ohne Abonnement und ohne In-App-Käufe. Wer die App kauft, hat sie vollständig – es gibt keinen Bereich, der später noch einmal Geld kostet.

Unterstützt die App „dreiviertel vier“ oder nur „Viertel vor vier“?

Beide. Welche Form gesprochen und angezeigt wird, wählt man bei der Einrichtung; ändern lässt es sich später jederzeit. Die App mischt die beiden nicht: Was das Kind hört, steht auch auf der Antwortmöglichkeit, die es antippen soll. Die jeweils andere Form kommt dann nicht vor und wird nirgends als Fehler behandelt.

Gibt es die App auch für Android?

Zeigerheld ist für iPad und iPhone gemacht. Eine Android-Fassung ist derzeit nicht angekündigt.

Können mehrere Kinder dieselbe App nutzen?

Ja. Beim Start lässt sich ein Profil mit einem Tier auswählen; der Lernstand wird je Profil getrennt geführt.

So viel Zeit, wie es braucht

Zeigerheld ist eine App für iPad und iPhone – ein Einmalkauf, ohne Abonnement und ohne In-App-Käufe.